Shopping


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Das Foto is’n Witz! Hab ich in einem (natürlich berühmten) Küsten-Vorort-Kaff aufgenommen. Nette, kleine Shoppingmeile da. Im Vergleich zu der und zu Berlin ist Tokio eine Shopping Galaxie von Größe und Vielfalt der Milchstraße.
Und da ist für jeden was dabei. Selbst ich hab Favoriten. Hier muss was im Wasser sein. Und, ich hab die Hölle gesehen, glaub ich.

• Straßenmarkt Ameyoko
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Totales Gewühl, enge Innengänge, Marktschreier (weibliche nicht leiser, aber mit der Hand oder ’nem Schild vor’m Mund), zig kleine Essenbuden.

• Stände zwischen Tor und Tempel
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Vor die spirituelle Reinigung setzt der Japaner die Abhärtung: Spießrutenlauf durch Tinnef, Kitsch und Candy. An einigen großen Tempeln gibt’s ab und zu riesige Flohmärkte, mal sehen ob wir da noch hinkommen.

• Einkaufsviertel
Die ganz mondänen (ab Ku’damm aufwärts) lass ich einfach weg. Meine Kreditkarte ist aus Plastik, nicht aus Titan. Dann wären da Shibuya und Harajuku mit allem was das Frauenherz begehrt und Mann auch mal jährlich braucht, sowie Akihabara, der ‚Electric City‘.
shopping
In Shibuya ist die berühmte Tausende-gehen-gleichzeitig-drüber-Kreuzung. Ist natürlich kleiner als auf den üblichen Bildern. Dafür laut. Man fährt mit der womöglich überfüllten, aber mucksmäuschenstillen Bahn dahin, und ab Bahnhofsausgang wird das Gehirn audiomassiert. Gern auch mit Megaphon oder dudelnden Werbetrucks. Ab und zu dann die Eingänge zur Hölle – komplett in Rosa gehaltene, riesige Läden in den alles kawaii ist. Und mittendrin eine Oase: Eigentlich müsste man wegen der Anzahl Etagen Angst vor diesem Kaufhaus haben; tatsächlich gibt es hier Ruhe und aufgeräumte VielVielVielfalt. An den Treppenstufen steht die Anzahl der verbrauchten Kalorien.
tokyuhands

• Einkaufsstraßen
Hat auch mich beeindruckt: Die ‚Kitchen Road‘, die ‚Küchenstraße‘. Zig Läden mit allem was die Millionen Restaurants bis Imbisse so brauchen könnten. Am Aller-Beeindruckendsten: Künstlliches Essen für Restaurant-Schaukästen; ganz großes Kino. Wer Kunst findet darf sie behalten:
schrei
Japans Jugend, insbesondere die weibliche, kleidet sich zu ’nem unübersehbaren Anteil ein wenig schriller als Shibuya hergibt. In der Takeshita-dori gibt es die passenden Läden dazu – von Lolita-Kleidern bis Fällt-selbst-beim-Karneval-auf.
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• Eingänge zur Hölle
Wie oben schon erwähnt, bei manchen steht’s schon draußen dran, z.B. ‚Barbie Planet‘. Andere Läden übertrumpfen diesen rosa Malström um Längen und verursachen bereits vor dem Hinsehen Augenkrebs. Hier ist mann instinktiv gewarnt. Heimtückisch jedoch ‚Kiddie Land‘ (man hat ja Patenkinder): Das folgende Kurzvideo schön laut stellen, die Originallautstärke war gehirnbetäubed – kein Bild, es beweist nur, dass ich an einer Stelle geblieben bin. So hört sich für mich die Hölle an – gab’s hier durchgehend auf 7 Etagen…

(Für die meisten Frauen nicht geeignet, die hören hier nichts Auffälliges. :-P)

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